Ratingen, den 13.6.2010

Klausurfahrt vom 11. Juni – 13. Juni der JUNGEN UNION Ratingen

Klausurfahrt vom 11. Juni - 13. Juni der JUNGEN UNION Ratingen

Ratingen. Am vergangenen Wochenende versammelten sich 18 Teilnehmer der JUNGEN UNION Ratingen in Münster, um über „Politikverdrossenheit und ihre möglichen Ursachen" zu tagen, Referent war der stellv. Stadtverbandsvorsitzender Nico Uhde.
Während des ersten Seminars, welches zur Einführung ins Thema diente, wurde eine kurze Erläuterung zur „Politikverdrossenheit" zusammen gestellt. Zudem wurden vier Unterscheidungen des Themas erklärt (Demokratieverdrossenheit, Parteienverdrossenheit,
Politikerverdrossenheit, Staatsverdrossenheit). Nach dem Abendessen wurde noch auf die verschiedenen Wahlbeteiligungen zwischen Europa-, Landtag-, und Bundestagswahl eingegangen. Der Abend klang dann mit einer
kleinen Besichtigung von Münster aus.
Der zweite Seminartag befasste sich umfangreich mit dem Thema „die möglichen Ursachen von Politikverdrossenheit". Als Ursachen stellte man unter anderem die folgenden fest: Medien, Kompetenzgerangel, Individualisierung der Gesellschaft, soziales Umfeld und nicht
eingehaltene Wahlversprechen. Danach empfang die Junge Union Herrn Josef Rickfelder, der über seine Arbeit in der Landesregierung sprach und auch
auf die Politikverdrossenheit einging. Zum Ende des Seminars wurden zuerst die Aussagen Rickfelders mit den bisherigen Ergebnissen verglichen und diskutiert, danach wurde noch eine Diskussion zu „Politikverdrossenheit als Folge überzogener Erwartungen an die Politik"geführt.
Ein weiterer Gast an diesem Abend war der Münsteraner Kreisvorsitzende Stefan - Alexander Roth.
Am dritten Seminartag standen „mögliche Lösungsansätze" auf der Tagesordnung. Die Teilnehmer erarbeiteten hier in Gruppen Ideen und Lösungsansätze aus kommunalpolitischem Blickwinkel. Zum Abschluss sammelte man alle Ergebnisse und diskutierte, wie man vor allem junge
Bürger dazu motivieren kann von ihrem Wahlrecht gebraucht zu machen. "Mit dem Ergebnissen die wir aus der Klausufahrt gewonnen haben, können wir die nun einsetzten um gerade junge Menschen zu überzeugen von Ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen", so JU Chef Peter Thomas